10Januar

Was genau macht ein Ökotrophologe?

Was genau macht ein Ökotrophologe?

Die Wissenschaft der Ökotrophologie beschäftigt sich mit dem Bereich der Nahrung und wird auch als Ernährungswissenschaft bezeichnet.

Darin enthalten ist immer auch ein sehr hoher Bezug zum Alltag der Menschen. Nach absolviertem Studium sind die Ökotrophologen auch sehr vielseitig einsetzbar.

Definition Ökotrophologie

Ein Ökotrophologe kennt sich im Thema Essen genauestens aus. Dazu dienen zwei verschiedene Richtungen der Wissenschaft: Die Ernährungswissenschaft und die Haushaltswissenschaft.

Dabei beschäftigt sich erstere Wissenschaft vor allem mit den naturwissenschaftlichen Fragen zum Thema und auch mit den Vorgängen bei der Ernährung. Zusätzlich werden Themen wie die Verdauung und der Stoffwechsel einbezogen. Untersuchungen werden sowohl am Menschen als auch bei Tieren und Pflanzen durchgeführt.

Die Haushaltswissenschaftler hingegen geben Auskunft über die Haushaltsführung. Dazu tragen technischen, betriebswirtschaftliche und soziale Fragestellungen bei. Für den Privathaushalt, aber auch für Großküchen und Kantinen wird so ein geeignetes Management aufgestellt.

Studium der Ökotrophologie

Das Studium der Ökotrophologie kann in Deutschland sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen absolviert werden. In Österreich ist ein Studium derzeit nur an Universitäten möglich.

Heutzutage haben alle Hochschulen ein Studienprogramm, welches gestufte und modularisierte Bachelor- und Master-Abschlüsse anbietet. Damit können Studierende nun sowohl einen Bachelor oder auch einen Master of Science Abschluss erwerben.

Sehr stark haben sich auch die Spezialisierungen vermehrt. So sind auch Studiengänge wie Public Health Nutrition, Ernährung und Bewegung oder Consumer Science im Angebot der Hochschulen zu finden. Wer promovieren möchte, der erhält den Titel Dr. oec. troph.

Inhalte des Studiums

Aus dem Bereich der Naturwissenschaft werden Themen wie die Ernährungslehre mit der Diätetik und der Gesundheitslehre besprochen. Hinzu kommen die soziologischen Fächer wie Ernährungssoziologie, Haushaltslehre und Beratung sowie Sozialpolitik. Nicht zu vergessen sind auch die Bereiche Ökonomie und Personalmanagement.

Das Universitätsstudium der Ökotrophologie baut im Hauptstudium auf die im Grundstudium behandelten Fächer auf. Im Grundstudium wurden Botanik und Zoologie, Chemie und Biochemie, Mikrobiologie und Hygiene, Mathematik und Statistik, Anatomie und Physiologie gelehrt.

Dazu gehören auch Lebensmitteltechnologie und Physik oder Soziologie. Wer sich also sowohl für den Bereich der Naturwissenschaften als auch für die Wirtschaft interessiert, ist in diesem Studiengang genau richtig. Bei der Entscheidung kann auch ein Praktikum Ökotrophologie helfen.

Bildquelle: © Gerhard Seybert - Fotolia.com

Posted in Studienwahl, Job- & Berufswahl

Bitte Kommentar schreiben

Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.